Fundstück der 44. Kalenderwoche

Regierung für Gewinne statt für Nachhaltigkeit

(r) Seit 30 Jahren schon protestieren Menschen gegen die Nutzung von Atomenergie, der Übergangsenergie, die sich nicht so recht verabschieden möchte. Statt erneuerbare Energie zu fördern wird ein „kleiner“ Anreiz von 76 Milliarden (bei steigenden anzunehmenden Preisen bei 127 Milliarden(2)) für die Atomkonzerne geschaffen. Dies geschieht auf kosten der erneuerbaren Energien, aber für Bildung ist kein Geld da.
Deutschland ist Stromexporteur in der Strommenge der 7 ältesten Atomkraftwerke, also warum sie noch verlängern und uns einen Risiko aussetzen?
„Mit der Atomkraft ist es wie mit der Finanzkrise: Die Gewinne machen wenige, das Risiko tragen alle. Ein Wirtschafts- und Energiesystem zum Wohle aller Menschen ist mit diesen Konzernen und Banken nicht zu machen”, sagte Jutta Sundermann von Attac (1).
Am Wochenende haben rund 50.000 Menschen(3), so viel wie noch nie, gegen das Gesetzt der Regierung und den Transport des Atommülls in Gorleben und an der zu absolvierenden Strecke protestiert. Die Demonstrationen hatten zum Teil Erfolg, den der Transport dauerte 92 Stunden: Rekord (5), jedoch er aufgrund des starken Polizeiaufgebotes nicht gestoppt werden.
Damit setzt der Staat die Interessen der Konzerne und deren Profite gegen das Volk durch.
„In einem einzigen Castorbehälter ist so viel radioaktives Material, wie bei der Katastrophe in Tschernobyl freigesetzt wurde“(4) und von diesen sind 11 durch Europa gefahren, was erzählt uns da die Regierung von Nachhaltigkeit, wenn sie unser Leben und das unser Nachkommen dermaßen auf Spiel setzt?


(1)http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=109361(2)&sektor=pm&detail=1&r=421669&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0
http://www.linksfraktion.de/reden/verfa ... e-stoppen/
(3) http://www.tagesschau.de/inland/castor240.html
(4) http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/579132.phtml
(5) http://www.abendblatt.de/region/norddeu ... endet.html

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