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Gegen die Buchmesse und ihre faschistischen Profiteur*innen!

Vom 15. bis zum 18. März findet in Leipzig wieder einmal die Buchmesse statt. Wo oftmals viel Unsinn im Allgemeinen ausliegt und seit Jahren rechte Verlage präsentiert werden, gibt es nun die nächste Verfallsstufe bürgerlicher Bücherliebe. Obwohl sich die Faschist*innen der Identitären Bewegung, des Antaios-Verlages, von Compact und Co (eigentlich alles eins, die Überschneidungen nivellieren die Unterschiede) die Frankfurter Buchmesse im Herbst 2017 aufmerksamkeitsheischend mit Gewalt und Provokationen unter den Nagel gerissen haben, sind sie nun auch in Leipzig eingeladen und dürfen sich in ihrer rechten Ecke munter breit machen. Dass sie eskalieren, jedes verkaufte Buch als Welterfolg feiern, immer wieder mit ihrer Propaganda kommen und über "Meinungsfreiheit" rumheulen, wenn gegen sie protestiert wird, ist allerdings irgendwie verständlich - so etwas machen Faschist*innen nun einmal. Peinlich und absurd ist vielmehr die Reaktion der "bürgerlichen Mitte", bis wei…

Auf zum Frauen*kampftag 2018!

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Heute werden wieder etliche Demonstrationen und Aktionen zum Frauen*kampftag bzw. Frauentag stattfinden, die für einen feministischen Kampf gegen Patriarchat, Gewalt und Unterdrückung werben sollen.


Doch wogegen kämpfen Feminist*innen eigentlich konkret?

In Europa hat statistisch jede dritte Frau* in ihrem Leben schon einmal sexualisierte Gewalt erlebt. Die Betroffenen erfahren danach oftmals keine Solidarität, sondern weitere Beschuldigungen in Form von Victim Blaming und Täter-Opfer-Umkehr.


Während die kapitalistische Ausbeutung erstmal geschlechtsunabhängig ist, ist das Armutsrisiko für Frauen* weltweit deutlich höher. Frauen* sind nach wie vor die Hauptträger*innen von Care-Arbeit, die entweder im privaten Bereich entwertet bleibt oder beispielsweise in Pflegeberufen zu prekären Beschäftigungsverhältnissen führt. Spätestens im Alter droht hier die Armut.


Im wissenschaftlichen Bereich haben Frauen* kaum etwas zu sagen, und das, obwohl sie die Mehrheit der Studierenden stellen. Die M…

Mahnmal für die gefallenen Zivilist*Innen und kurdischen Freiheitskämpfer*Innen in Rojava

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In der Nacht vom Montag auf Dienstag haben Aktivist*innen das Büro vom SPD-MdB Karamba Diaby zu einem "Mahnmal für die gefallenen Zivilist*Innen und kurdischen Freiheitskämpfer*Innen in Rojava" gemacht und uns dazu folgenden Text gegeben:

Seit dem Beginn der Operation Olivenzweig am 20.01.2018 wütet die türkische zweite Armee zusammen mit den Söldnern der sogenannten FSA, deren Verbände zu einem nicht unerheblichen Teil aus Al-Nusra und IS-Kämpfern bestehen, im westlichen Kanton der freien Konföderation Rojava in Nordsyrien. Unter dem fadenscheinigen Vorwand eines "Anti-Terror-Einsatzes" gegen die Partiya Yekitîya Demokrat ziehen türkische Faschisten Seite an Seite mit Islamisten gegen die, neben Israel, einzige Demokratie des gesamten Nahen Ostens ins Feld.

Mithilfe von Militärgerät aus deutscher Produktion zerstören sie Dörfer und Städte, töten Freiheitskämpfer*Innen und Zivilist*Innen oder vertreiben sie aus ihrer Heimat, vernichten, wie zuvor der Islamische Staat…

Hasi-Debatte im Stura Uni Halle am 5.2.18!

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Die Hetzer*innen vom RCDS geben sich inzwischen nicht einmal mehr Mühe, ihren Hass auf alles, was nicht nach ihrer bürgerlichen Pfeife tanzt, zu verbergen. Konnte man mit ihnen in vergangenen Wahlperioden trotz Extremismus-Unsinn, eklatanter Argumentationsschwäche und Austeritätsfanatismus teilweise sogar noch reden, sind sie nun völlig im Kulturkampf gegen eine imaginierte „linke Bedrohung“ aufgegangen. Die liebste Fläche für die Projektion konservativer „Demokratieverteidigung“ ist inzwischen die Hasi geworden, der man mit juristisch-laienhaften Rumgejammere jetzt das geben will, was die faschistischen Truppen von AfD bis Montagsdemo nicht geschafft haben: Die Auflösung des Projektes. Hiermit stehen sie leider (in dem Sinne, dass man von der sogenannten „Mitte“ noch ein bisschen mehr Resilienz gegenüber rechten Dummheiten hätte erwarten können) treu an der Seite ihres Innenministers Stahlknecht, der in der Hasi beständig „Trafohäuschen“ gesprengt sieht. Dass es ihnen vor allem um ih…

Redebeitrag des SDS Halle zur Demo “IfS in die Insolvenz treiben - rechte Ideologien einhegen”!

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Heute wird man in Schnellroda über Wirtschaft reden - nicht besonders inhaltlich, nicht wirklich qualitativ, aber gesprochen wird darüber. Dabei bildet man sich zum einen ein, dass man die pauschalisierten Linken in krasser Kapitalismuskritik überholt (weshalb dann Honeckers Verwandtschaft sprechen darf). Das bedeutet man schimpft auf Kapitalist*innen, die nicht von hier sind und wünscht sich Grenzen. Zum anderen imaginiert man die Hoffnung durch den Rückfall ins Mittelalter endlich in wirtschaftliche Bahnen zu kommen, die nicht so schrecklich-spekulativ seien.

Dieser Diskurs nennt sich dann intellektuell. Nicht die Faschist*innen vom IfS, aber die hier Anwesenden und diejenigen, die vielleicht einfach nur so zuhören, seien deshalb an die Historie unserer allgemeinen wirtschaftlichen Ausbeutung erinnert: Es ist eine Binsenweisheit, dass die bestehenden Verhältnisse nicht in einer sogenannten “Natur des Menschen” begründet liegen. Vielmehr sind sie recht neu: Erst im 19. Jahrhundert hat…

Maulkorb für die Methode Wagenknecht - Zurück zur Basisdemokratie

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Gegen Äußerungen von Sahra Wagenknecht und anderer Linkspartei-Politiker*innen, die in die gleiche nationale Richtung gingen, wurde von uns und anderen Genoss*innen schon viel geschrieben und gesagt - die Distanzierungen der einzelnen Linksjugend-Gliederungen könnten inzwischen wohl Bücher füllen. (z.B. siehe hier: http://tinyurl.com/y9cvafjf hier: http://tinyurl.com/ycvd4wpq und hier: http://tinyurl.com/ya52ttfl). Trotzdem wird das Problem nicht geringer: Schon im Januar 2016 sprach Wagenknecht vom "Gastrecht", das in Deutschland gelten würde, vom "völligen Staatsversagen", das Merkels Flüchtlingspolitik ausgelöst hätte, und von schnell erreichten "Kapazitätsgrenzen". Zuletzt forderte sie eine neue Richtung in der "Flüchtlingspolitik"  innerhalb der LINKEN und spricht sich abermals gegen offene Grenzen aus. "Das bedeutet nicht, dass jeder, der möchte, nach Deutschland kommen und hier bleiben kann." Sahra Wagenknecht genießt für diese …

Bericht Prof. Varwick / Naumann-Stiftung VA zur "Identitären Bewegung" (18.10.2017)

Bericht der Veranstaltung von Prof. Varwick und der Naumann-Stiftung zur "Identitären Bewegung" (18.10.2017)
Ohne das Fazit vorwegnehmen zu wollen: Wir haben Schlimmeres erwartet, als das, was sich letzten Mittwoch bei der Veranstaltung des Professors für Internationale Beziehungen in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP-nah) darstellte. Auch wenn es durchaus einige Äußerungen gab, die zum Gruseln einluden, boten die vorherigen Statements der Veranstalter*Innen doch ausreichend Anlass, eine größere Verharmlosung der identitären Nazis, einen Dialogaufruf mit diesen oder einen verstärkten Kampf gegen "Linksextremismus" zu befürchten. Denn bereits im Vorhinein zeigte Professor Varwick sich von der zutreffenden Kritik an seiner Referenten-Auswahl unbeeindruckt und umschiffte jede inhaltliche Diskussion souverän. Und statt auf die fundierten Bedenken der antifaschistischen Kampagne "Kick them out" einzugehen, wies er nur darauf hin, dass er es …