Freiheit für Rojava und Rojhelat!

Am Samstag (31.01.2026) protestierten wieder hunderte Menschen für Solidarität mit Rojava. Auch wenn es jetzt ein Abkommen zwischen der islamistisch-autoritären Regierung unter Ex-Al-Qaida-Mitglied Al-Jolani und der Selbstverwaltung gibt, gilt es doch, den Druck auf die Politik weiterhin aufrecht zu erhalten. Denn die Gefahr des Djihadismus, die Ignoranz der BRD und die Waffenlieferungen an das tyrannische Erdogan-Regime bestehen weiter. Weiterhin bedrohen pro-türkische Söldnerbanden und die Jolani-Milizen der HTS das Leben der Menschen in Rojava sowie jede Form von Selbstbestimmung und Gleichstellung.

Auf der Demonstration wurde auch immer wieder die Situation in Rojhelat (Iranisch-Kurdistan) angesprochen und ein Ende der dortigen Unterdrückung verlangt - insbesondere angesichts der Massaker, die das Mullah-Regime derzeit dort gegen Demonstrierende und vor allem die ethnischen Minderheiten in Kurdistan und Belutschistan verübt. Darüber hinaus greift das Regime immer wieder zivile Infrastruktur im kurdischen Teil des Iraks (Başûr) und hat sich stets mit den Nachbarstaaten auf eine brutale Unterdrückung der kurdischen Bewegung geeinigt. Deshalb muss auch dort Autonomie und Demokratie durchgesetzt werden - genau wie in Rojava. Oder wie es beim Protest hieß: Rojava Rojhilat e Kurdistan yek welat e (Rojava und Rojhelat sind ein Land).

Wir bedanken uns bei den Protestierenden! 
Aktuelle Informationen zum Geschehen erhaltet ihr u.a. hier: 
https://civaka-azad.org/
https://deutsch.anf-news.com/




 

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