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Rektor zieht bei Medien- und Kommunikationswissenschaften den Stecker

Pressemitteilung Wie heute bekannt geworden ist, plant das Rektorat ab dem Wintersemester 14/15 im Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) keine Immatrikulationen mehr zuzulassen. Als vermeintlich schwächstes Glied in der Kette standen die MuK beim Rektor schon länger auf der Abschussliste. Bis zum März 2015 werden hier alle Professuren auslaufen. Doch statt Wiederbesetzungen vorzunehmen, wird der beliebte Studiengang einfach geschlossen. Wir als SDS.DieLinke MLU halten dieses Vorgehen der Unileitung für absolut unverantwortlich! Die Entscheidung des Rektorates ist besonders im Hinblick auf die aktuelle Haushaltsdiskussion absurd. Durch die zu erwartenden Hochschulpaktmittel ist es der Universität möglich, ihre bestehenden Strukturen beizubehalten, ohne Kürzungen vorzunehmen. Dabei bleibt der Universität sogar einen Finanzüberschuss zurück. Zudem widerspricht das Kürzen eines Studienganges dem Ansinnen der Hochschulpaktmittel, die dazu verwendet werden sollen, Stu...

Am Wochenende tagt der SDS-Bundeskongress an der MLU Halle

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Der Bundeskongress ist das höchste Gremium im Bundesverband und trifft die Entscheidungen über die politische Ausrichtung des Bundes-SDS, hier werden auch die kommenden Projekte und Kampagnen beschlossen. Vom 6. bis 8. Dezember wird der Bundeskongress nun in Halle stattfinden. Inhaltlich geht es vor allem um die Positionierung zum Thema Europa, EU und Euro angesichts der anstehenden Europawahlen. Aber auch die Frage der gewerkschaftlichen Organisierung wird eine Rolle spielen, sowie die Positionierung zum Überwachungsskandal, die Vorbereitung des Frauenkampftages 2014 und und und Start ist am Freitag um 20.00 Uhr mit eine Podiumsdiskussion zum Thema "Ist die EU reformierbar?" im Hörsaal XXIII (Audimax). Der Bundeskongress ist für Gäste öffentlich. Um eine Anmeldung wird gebeten: http://www.linke-sds.org/anmeldungen/anmeldung_buko_halle/ . TAGESORDNUNG Freitag, 6. Dezember Ab 14:00 Uhr Treffen der AG GruKa Ab 18:00 Uhr Anmeldung 19:00 – 20:00 Uhr Frauen‐, Männer‐ und Qu...

Ostdeutsche Studierende rücken zusammen

Im Folgenden dokumentieren wir einen Aufruf der Studierendenvertretungen aus den neuen Bundesländern zum Thema Kürzungen im Hochschulbereich: AUFRUF AN DIE KOALITIONSVERHANDLUNGSRUNDE VON CDU/CSU UND SPD Die Ostdeutschen Studierenden gegen die Kürzungspläne im Wissenschaftsbereich warnen: Deutschlands östliche Flächenländer sind finanziell nicht mehr in der Lage, flächendeckend eine plurale und leistungsfähige Hochschullandschaft zu finanzieren. In Sachsen und vor allem in Brandenburg, das Land mit der im Ländervergleich niedrigsten Hochschulinvestitionsquote, sind massive Hochschulkürzungen bereits beschlossene Sache, wenngleich in Brandenburg inzwischen Verbesserungen angekündigt wurden – allerdings in einem Umfang, der das Problem der Unterfinanzierung nicht lösen kann. In Sachsen-Anhalt wird noch um die Reduzierung der 

Einführung in die Kritik studentischer Verbindungen

Veranstaltungsankündigung Mittwoch 23.10. um 18.30 Uhr im Hörsaal XVIII (Mel) Als ein Relikt aus der Zeit des wilhelminischen Obrigkeitsstaates gehören studentische Verbindungen (auch: Korporationen) zu einem festen Bestandteil der universitären Landschaft in Ost- und Westdeutschland. Egal ob es sich dabei um Burschenschaften, Corps, Landsmannschaften oder Turnerschaften handelt, wirken sie mit ihrem Auftreten und ihren Traditionen aus dem 19. Jahrhundert zumeist antiquiert und gegen die Moderne gerichtet. Sie agieren in und an den Hochschulen mal mehr, mal weniger offen und stellen mit ihren klientelistischen Strukturen immer noch einen bedeutenden Teil der politischen, ökonomischen und auch kulturellen Eliten in der Bundesrepublik dar. Aus emanzipatorischer Perspektive ist es daher umso wichtiger ihr Agieren und Selbstverständnis als „ganz normale“ Studierendenorganisationen im Hochschulalltag zu dekonstruieren und zu kritisieren. Der Umgang mit den verschiedenen Ausprägungen von...

Flyer zur Vollversammlung

Sitzt du auch gerne auf der Treppe? Bist du rechtzeitig im Hörsaal gewesen und hast doch wieder bloß einen engen Treppenplatz zwischen Eingangstüre und Rednerpult bekommen? Sind bereits sämtliche Seminare ausgebucht, obwohl die Veranstaltungen doch erst vor fünf Minuten freigeschaltet worden sind? Ist der Kampf um einige wenige Übungsplätze mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme? Die periodisch auftretenden Kürzungsdebatten zeigen, dass die Hochschullandschaft bereits seit Jahren unterfinanziert worden ist. Das ist weder Zufall, noch hat es mit schlechtem Haushalten der Universität zu tun.

Das deutsche Bildungssystem reproduziert die Klassenstruktur

Studierendenverband DIE LINKE.SDS kommentiert 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Heute hat das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) die 20. Erhebung zur sozialen Lage der Studierenden in Deutschland vorgestellt. Für den Studierendenverband DIE LINKE.SDS offenbart der Sozialbericht ein unverändert skandalöses Bild über die Lebensumstände von Studierenden in Deutschland. Bereits seit zwei Jahren steht die angekündigte Erhöhung der BAFöG-Sätze aus. Damit verschärft sich die

Die „hastuzeit“ sucht den Schulterschluss mit der Landesregierung

In der neusten Ausgabe der Studierendenzeitung der MLU, der „hastuzeit“, veröffentlicht Jens Bullerjahn, dass Sturmgeschütz der Merkelschen Sparpolitik, neuerdings Kommentare! Das könnte die unaufmerksame Leserin auf den ersten Blick zumindest vermuten. 

Wie funktioniert soziale Bildungspolitik - Vortrag mit Gregor Gysi

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Am kommenden Donnerstag wird Gregor Gysi auf Einladung von uns zum Thema soziale Bildungspolitik an der Martin-Luther-Universität referieren. Seit Jahren sind die Hochschulen chronisch unterfinanziert, obwohl immer mehr Menschen en Studium beginnen. Überfüllte Hörsäle, mangelhafte Ausstattung und zunehmende prekären Beschäftigungsverhältnisse bestimmen die Wirklichkeit. Durch die Bologna Reform und einen größeren Einfluss der Wirtschaft werden die Hochschulen auf Wettbewerb getrimmt. Die Unabhängigkeiten der Universitäten geht dadurch verloren. Es wird vermehrt auf eine Elitenförderung gesetzt, die das selektive Bildungswesen manifestiert. Vor allem in Zeiten der Schuldenbrems stellt sich daher die Frage: Wie funktioniert soziale Bildungspolitik? Wie eine soziale Alternative aussehen kann, wollen wir gemeinsam mit Herrn Dr. Gregor Gysi (MdB Die LINKE) diskutieren. Wann: 20. Juni 2013 um 18.00 Uhr Wo: Audimax Hörsaal XXIII (Universitätsplatz) Wir freuen uns auf eurer zahlr...

Auswertung zu den Hochschulwahlen 2013

Eine ausführliche Auswertung der Hochschulwahlen findet ihr auf dem Blog unserer Offenen Linken Liste. http://blogs.urz.uni-halle.de/olli/ Hier findet ihr auch immer alle aktuelle Informationen zu unserer Arbeit in den Gremien.

Uni-Protest und Nazis

Im Zuge der Proteste gegen die Kürzungen im Hochschulbereich tauchte in der vergangenen Woche ein Protest-Shirt auf, welches schnell Verbreitung vor allem unter Studierenden findet. Der zugehörige Internet-Shop shirtzshop wird von Sven Liebich betrieben, einem zumindest früheren Kader der Hallenser Nazi-Szene. Bis 1999 betrieb er den Ultima-Tonträgervertrieb, einen der größten Neonazi-Vertriebe in der Bundesrepublik, den er aufgrund polizeilicher Repression aufgeben musste. Insbesondere sein Engagement für Blood & Honour und Combat 18 machte ihn bei seinen Kameraden in Sachsen-Anhalt bekannt. Zwischen 2000 und 2003 war Liebich Hauptorganisator der in Halle und Umgebung stattfindenden Nazi-Demonstrationen und unterhielt zudem zwei Nazi-Läden in Halle und Leipzig. Dies alles ist schon Grund, uns als SDS im Aktionsbündnis MLU - Perspektiven gestalten klar von seinen Aktivitäten in den aktuellen Kürzungsprotesten abzugrenzen. Wichtiger ist für uns jedoch, dass Liebich nie öffentlich mi...

Über 7000 Menschen gegen Kürzungspläne auf der Straße

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(ag) Über 7000 Menschen haben heute in Halle gegen die Kürzungspläne der Landesregierung demonstriert. Studierende, MitarbeiterInnen, ProfessorInnen, der Rektor – ein breites Bündnis war heute gemeinsam auf der Straße, um Widerstand gegen die Sparmaßnahmen Ausdruck zu verleihen. Im Vorfeld hatten viele Fachbereiche ihre Angehörigen zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung aufgefordert, an vielen Stellen wurden dafür extra Lehrveranstaltungen ausgesetzt. Und das zu Recht. Die Proteste gestern in Magdeburg und heute in Halle sind ein starkes Signal an die Landesregierung, besonders an Ministerpräsident Haseloff, Finanzminister Bullerjahn und den neuen Wissenschaftsminister Möllring. Marktplatz vor Kundgebung und danach Die geplanten Kürzungen werden die Hochschulen weder handlungsfähiger noch leistungsorientierter machen, wie dies im stetigen Mantra von der Landesregierung wiederholt wird. Sie führen allein dazu, die ohnehin prekäre Situation im Hochschulbereich we...

Heißer Kaffee gegen soziale Kälte - Protest gegen den Besuch von Frank-Walter Steinmeier

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(ag) An diesem Dienstag war der SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier auf Einladung der Juso Hochschulgruppe zu Gast an der Martin- Luther -Universität. Auf dem Flyer zur Veranstaltung hieß es: "Wie sieht das Leben der Studierenden heute aus? Welche Verbesserungen gibt es und wo ist noch nachzubessern?". Dass die Hochschullandschaft seit Jahren unterfinanziert ist und die Unis daher aus allen Nähten platzen, scheint die Jusos nicht zu treffen. Nein, sie laden brüderlich Steinmeier ein, der mit der Agenda 2010 maßgeblich zu einer Vermögensumverteilung von unten nach oben beigetragen hat. Das Geld fehlt nun für die öffentlichen Ausgaben und trägt massiv zur prekären Situation, nicht nur an unserer Universität bei.   Daher begleiteten wir es als SDS den Vortrag unter dem Slogan „Heißer Kaffee gegen soziale Kälte“ mit kostenlosem Kaffee, einem Info-Flugblatt zur Auswirkung der Agenda 2010 und der neuen SDS-Semesterzeitschrift „critica“ kritisch. Kaffee und Kritik ka...

Der SDS jetzt auch auf Youtube zu finden

Für alle Menschen, die unsere Veranstaltungen verpasst haben oder sie sich doch noch einmal anschauen möchten, sind wir jetzt auch auf Youtube zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=gDlXfKoEocw

Termine Termine Termine!!!!

Das neue Semester ist gestartet und auch wir steigen wieder ein mit einer Menge spannender Termine: Marxistische Studientage Vom 2. bis 4. November finden in Leipzig die 1. Marxistischen Studientage statt. Ein Wochenende lang wollen wir uns den Themen Euro-Krise, Arabische Rebellion und Protestperspektive 2013 aus marxistischer Sicht nähern. Dazu haben wir einige hochkarätige ReferentInnen wie Prof. Dr. Werner Ruf, Prof. Dr. Frank Deppe und Dr. Lydia Krüger eingeladen. Das vollständige Programm, Infos zu den Veranstaltungen und die Anmeldung findet ihr hier -->  http://mstleipzig2012.blogspot.de/ Bundestagsfahrt mit Dr. Petra Sitte (MdB) Vom 8. bis 9. November veranstaltet Petra Sitte, Mitglied des Bundestages für DIE LINKE und Forschungspolitische Sprecherin eine Bundestagsfahrt für Studierende nach Berlin. Das Programm ist vielfältig und hochspannend. So besuchen wir das Bundesministerium für Bildung Forschung, schauen uns eine Plenarsitzung an, haben die Möglichkeit...

Senat fordert Konzept zum Abbau des 6-Mio.-Euro-Defizits der MLU

Beitrag von Stefan Dorl auf  http://blogs.urz.uni-halle.de/olli/ Die letzte Sitzung des Senats der MLU brachte einen etwas überraschenden Beschluss, der auf Initiative der Dekane gefasst wurde. Es ging um das strukturelle, d. h. jedes Jahr auftretende Defizit von sechs Mio. Euro im Haushalt der MLU, das bislang nur durch die Mittel aus dem  Hochschulpakt ausgeglichen werden konnte. Die Dekane haben sich in einem  Brief  an den Rektor darüber beklagt, dass die Fakultäten aufgrund dieses dauerhaften Defizits nicht mehr ihre Aufgaben in Lehre und Forschung erfüllen könnten. Sie beklagen, dass es bislang kein Strukturkonzept zur Behebung des

Internationaler Frauentag

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Über hundert Jahre feiern wir nun schon den internationalen Frauentag am 8. März. Initiiert  um für das Wahlrecht der Frauen zu kämpfen, mahnt er auch heute noch die bestehenden Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen in unserer kapitalistischen Gesellschaft an. Aber auch Frauen wie Clara Zetkin und Angela Davis soll gedacht werden,  die sich damals wie heute für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzen. Der Frauentag erhält vor allem seine Berechtigung, da er, anders als der Muttertag, alle Frauen ehrt, unabhängig von Lebensgestaltung, Herkunft oder Alter. „Uns als Studierendenverband ist es dabei besonders wichtig, den Blick auf die Hochschulen zu lenken. Die Mehrheit der Studierenden sind zwar Frauen, aber die Erfolgswege in Forschung und Lehre bleiben oftmals 

Wahlprogramm der Offenen Linken Liste zu den Hochschulwahlen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 18.05.2011

Wir fordern:   1 Studierendeninteressen und Studiumsregelungen - eine bessere Integration der Studierendeninteressen in die Lehrinhalte und die            Schaffung von Studienordnungen mit größeren Wahlmöglichkeiten - die Anzahl von Prüfungsleistungen zu reduzieren - die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und –listen - längere Öffnungszeiten für Bibliotheken – die MitarbeiterInnen, die die längeren Zeiten   ermöglichen sollen einen Mindestlohn von 10 € pro Stunde erhalten – egal ob    Wachschutz oder Studierende - mehr direkte Mitbestimmung im Senat und den Fakultätsräten und durch

Programmentwurf der Linken Liste für die HS-Wahlen 2011

Am 20.04.2011 wird sich 19 Uhr im Sitzungszimmer (Mel, Universitätsplatz) die offene Linke Liste ein Wahlprogramm für die Hochschulwahl am 18. Mai. geben. Wenn du auch auf dieser Liste kandidieren willst, dann schau doch vorbei. Damit du einen Eindruck bekommst, was in dem Programm stehen könnte, haben wir einen ersten Entwurf veröffentlicht, der am 20.04. zur Diskussion gestellt wird. Wir fordern, :

Eberling: Etwa ein 1/3 aller Einwohner Deutschlands wird direkt befragt

(sw) Zwei engagierte Studierende haben zusammen mit dem SDS.MLU eine Veranstaltung zum Thema „Volkszählung 2011“ organisiert und dazu Michael Eberling vom AK Vorrat und AK Zensus eingeladen. Die etwa 50 Teilnehmer/innen erfuhren im ersten Teil etwas über Volkszählungen in Deutschland im 20. Jahrhundert. Von der „Kriegszählung“ 1917 über die zwei Volkszählungen 1933 und 1939 im „Dritten Reich“, um Menschen jüdischen Glaubens genau zu erfassen. Bis zur gescheiterten Volkszählung im Jahr 1983.

SDS: Burschenschaften und extreme Rechte Vortragsabend

Am 27.10.2010 veranstalten wir einen Vortragsabend zum Thema "Burschenschaften und extreme Rechte". Beginn ist 18 Uhr und wird im HS XVIII im Mel (auf dem Uniplatz) stattfinden. Bunte Kappen auf dem Kopf, bunte Bänder über dem Oberkörper - gewöhnlich fallen Mitglieder von Studentenverbindungen in der Öffentlichkeit durch ihr eigentümliches Outfit auf. Bekannt sind