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Freiheit für Rojava und Rojhelat!

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Am Samstag (31.01.2026) protestierten wieder hunderte Menschen für Solidarität mit Rojava. Auch wenn es jetzt ein Abkommen zwischen der islamistisch-autoritären Regierung unter Ex-Al-Qaida-Mitglied Al-Jolani und der Selbstverwaltung gibt, gilt es doch, den Druck auf die Politik weiterhin aufrecht zu erhalten. Denn die Gefahr des Djihadismus, die Ignoranz der BRD und die Waffenlieferungen an das tyrannische Erdogan-Regime bestehen weiter. Weiterhin bedrohen pro-türkische Söldnerbanden und die Jolani-Milizen der HTS das Leben der Menschen in Rojava sowie jede Form von Selbstbestimmung und Gleichstellung. Auf der Demonstration wurde auch immer wieder die Situation in Rojhelat (Iranisch-Kurdistan) angesprochen und ein Ende der dortigen Unterdrückung verlangt - insbesondere angesichts der Massaker, die das Mullah-Regime derzeit dort gegen Demonstrierende und vor allem die ethnischen Minderheiten in Kurdistan und Belutschistan verübt. Darüber hinaus greift das Regime immer wieder zivile Infr...

Freiheit für den marxistischen Lesekreis von Ufa!

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"Je eifriger jedoch in allen Ländern Regierung und Bourgeoisie bestrebt sind, die Einheit der Arbeiter zu zerschlagen und sie gegeneinander zu hetzen, je heftiger um dieses hehren Zieles willen das Regime des Kriegszustands und der Militärzensur wütet (diese richtet sich sogar jetzt, im Kriege, mit viel größerer Schärfe gegen den „inneren“ Feind als gegen den äußeren) – um so dringlicher ist es Pflicht des klassenbewussten Proletariats, seine Klasseneinheit, seinen Internationalismus, seine sozialistischen Überzeugungen zu verteidigen gegen den zügellos wilden Chauvinismus der „patriotischen“ Bourgeoisclique in allen Ländern. Wollten die klassenbewussten Arbeiter auf die Ausführung dieser Aufgabe verzichten, so hieße das Verzicht leisten auf alle ihre Emanzipationsziele und demokratischen Bestrebungen, gar nicht zu reden von den sozialistischen Bestrebungen." Das hat Wladimir I. Lenin im Text "Der Krieg und die russische Sozialdemokratie" aus dem Oktober/November 19...

Die Stadtkasse und die Havag-Hater

Wäre die Havag ein Zukunftszentrum, hättet ihr sie längst gerettet. Leider ist die Havag kein millionenschweres Prestigeprojekt, sondern nur ein langweiliger ÖPNV, der nicht dazu führen wird, Halle demnächst an die Weltspitze zu katapultieren. Deshalb schweigen die Fraktionen wie der OB, der sonst für jeden populistischen Stunt zu haben ist, im Wesentlichen zu dem Kürzungsfahrplan, der am 14. Dezember (also diesen Sonntag) in Kraft treten soll. Zwar gibt es durchaus berechtigte Kritik an fehlender ÖPNV-Finanzierung, aber die fehlenden 1,3 Millionen Euro will niemand locker machen, um zu verhindern, dass der Westen der Neustadt z.B. noch stärker abgehängt wird. Das ist natürlich schade. Das Geld, was nicht für die Havag ausgegeben wird, wird in Zeiten neoliberaler Austerität immer auf doppelte Art gegen unsere Klasse in Stellung gebracht: Zum einen sorgt die Schuldenbremse dafür, dass das Geld in Schuldentilgung geht und schlicht nicht genug da ist. Zum anderen aber wird ...

Vermieter*in ist kein richtiger Job!

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Dank der BEVO DE Alpha 2a AG haben bzw. hatten die Anwohner*innen der Mendelssohn-Bartholdy-Straße im Südpark und des Ponywegs in der östlichen Neustadt tagelang keinerlei fließendes Wasser. Die Lokalpresse übertitelte die Katastrophen schon mit Beschreibungen a la "wie im Mittelalter".  Im Mittelalter gab es allerdings keine Briefkastenfirmen. Denn das ist die BEVO DE 2a Alpha AG, die die volle Verantwortung dafür trägt, dass Menschen ihre Miete zahlen müssen, aber dafür exakt nichts bekommen. Denn zwar ging der Abstellung des Kaltwassers je eine Havarie voraus, aber die Schäden waren schon lange bekannt - der Mietkonzern hat sich schlicht nicht gekümmert. Die Mieter*innen versuchten täglich ihre Vermietung zu erreichen - aber erfolglos. Am Ende mussten Feuerwehr und Stadtverwaltung kommen, um die Havarie zu stoppen. Um die nachhaltige Reparatur kümmert sich keine*r. In der Berichterstattung und der politische Debatte wird oftmals darauf abgehoben, dass die BEVO DE Alpha 2a ...

Antifa Zeitenwechsel am 8.11. - die rechte Buchmesse in Halle (Saale) stoppen!

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Aufruf der Kampagne Antifaschistischer Zeitenwechsel: Aufruf: Antifaschistischer Zeitenwechsel - Rechte Buchmesse stoppen! Am 8. und 9. November 2025 soll in Halle eine extrem rechte Buchmesse stattfinden. Der Ort dafür ist das Messegelände, was von der Firma Zwerenz verwaltet wird. Die geht all in und hat sich inzwischen voll und ganz der rechten Sache verschrieben: Die Buchmesse genießt den ideologischen und organisatorischen Support der Messebetreiber*innen. Das macht deutlich, dass Veranstaltungen extrem rechter Ideologieproduktion keine Ausnahme für Halle sind, sondern zum Dauerzustand werden können - wenn wir uns nicht dagegen wehren! Als Antifaschistisches Bündnis wollen wir genau das tun und rufen alle dazu auf, daran mitzuwirken. Denn eines ist klar: Bei der Buchmesse "Seitenwechsel" geht es nicht darum, Meinungen auszutauschen oder frei zu debattieren. Das ideologisch-strategische Ziel ist das Ende dieses Austausches, denn der Kern wird von Faschist*inn...

Lokalposse zur Imma-Feier

SDS kritisiert MLP-Stand auf Immatrikulationsfeier der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Verbreitung unseriöser Finanzdienstleistungen: „Untergräbt unsere Marktwirtschaft“ Im Rahmen der feierlichen Immatrikulationsveranstaltung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es am Donnerstag zu einem politischen Eklat gekommen: Der Sozialistisch-demokratische Studierendenverband (SDS) in Halle übte scharfe Kritik an einem Informationsstand des Finanzdienstleisters MLP. Grund ist die Bewerbung sogenannter Finanzdienstleistungen, mit der – so der SDS – gezielt Studierende angesprochen werden sollen. Der MLP-Stand warb offenbar offen für die Möglichkeit, mit dem stark kritisierten Unternehmen in Kontakt zu treten. Für den SDS ist dies ein Angriff auf die marktwirtschaftliche Ordnung. Mit dem SDS lose verbundene Sturaabgeordnete finden deutliche Worte: „Wer Regeln guter Geschäftspraxis untergräbt und damit unsere Marktwirtschaft unterhöhlt, der muss vo...

KEW 2025

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