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Just do it. Again! Nazidemo in Merseburg blockieren! Text von: Antifa Merseburg Provinzstadt Merseburg. An Mauern tauchen regelmäßig neue Nazischmierereien auf , Aufkleber mit nazistischem Inhalt kleben an den Ampeln und Laternen, rassistische Pöbeleien und Angriffe sind Alltag. Nazis dominieren das Stadtbild nach wie vor. Am 20. Juni wollen sie hier wieder aufmarschieren und sich als Hegemonialmacht präsentieren. Neue Strukturen… Seit 2011 marschieren Neonazis jährlich durch Merseburg und inszenieren sich als Kämpfer für die Freiheit. Sie nehmen den Arbeiteraufstand vom 17.Juni 1953 zum Anlass, um gegen Flüchtlinge, Europ äische Union und Antifaschisten zu hetzen. Nachdem die Demo im letzten Jahr erfolgreich blockiert werden konnte, wurden für dieses Jahr zwei Routen angemeldet. Jedoch nicht, wie die Jahre zuvor, von der lokale n Kameradschaftstruktur, sondern von Christian Worch, dem Bundesvorsitzenden der Partei “ D ie Rechte”. Seine Partei hat ein Auge...

Rektor zieht bei Medien- und Kommunikationswissenschaften den Stecker

Pressemitteilung Wie heute bekannt geworden ist, plant das Rektorat ab dem Wintersemester 14/15 im Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) keine Immatrikulationen mehr zuzulassen. Als vermeintlich schwächstes Glied in der Kette standen die MuK beim Rektor schon länger auf der Abschussliste. Bis zum März 2015 werden hier alle Professuren auslaufen. Doch statt Wiederbesetzungen vorzunehmen, wird der beliebte Studiengang einfach geschlossen. Wir als SDS.DieLinke MLU halten dieses Vorgehen der Unileitung für absolut unverantwortlich! Die Entscheidung des Rektorates ist besonders im Hinblick auf die aktuelle Haushaltsdiskussion absurd. Durch die zu erwartenden Hochschulpaktmittel ist es der Universität möglich, ihre bestehenden Strukturen beizubehalten, ohne Kürzungen vorzunehmen. Dabei bleibt der Universität sogar einen Finanzüberschuss zurück. Zudem widerspricht das Kürzen eines Studienganges dem Ansinnen der Hochschulpaktmittel, die dazu verwendet werden sollen, Stu...

Am Wochenende tagt der SDS-Bundeskongress an der MLU Halle

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Der Bundeskongress ist das höchste Gremium im Bundesverband und trifft die Entscheidungen über die politische Ausrichtung des Bundes-SDS, hier werden auch die kommenden Projekte und Kampagnen beschlossen. Vom 6. bis 8. Dezember wird der Bundeskongress nun in Halle stattfinden. Inhaltlich geht es vor allem um die Positionierung zum Thema Europa, EU und Euro angesichts der anstehenden Europawahlen. Aber auch die Frage der gewerkschaftlichen Organisierung wird eine Rolle spielen, sowie die Positionierung zum Überwachungsskandal, die Vorbereitung des Frauenkampftages 2014 und und und Start ist am Freitag um 20.00 Uhr mit eine Podiumsdiskussion zum Thema "Ist die EU reformierbar?" im Hörsaal XXIII (Audimax). Der Bundeskongress ist für Gäste öffentlich. Um eine Anmeldung wird gebeten: http://www.linke-sds.org/anmeldungen/anmeldung_buko_halle/ . TAGESORDNUNG Freitag, 6. Dezember Ab 14:00 Uhr Treffen der AG GruKa Ab 18:00 Uhr Anmeldung 19:00 – 20:00 Uhr Frauen‐, Männer‐ und Qu...

Ostdeutsche Studierende rücken zusammen

Im Folgenden dokumentieren wir einen Aufruf der Studierendenvertretungen aus den neuen Bundesländern zum Thema Kürzungen im Hochschulbereich: AUFRUF AN DIE KOALITIONSVERHANDLUNGSRUNDE VON CDU/CSU UND SPD Die Ostdeutschen Studierenden gegen die Kürzungspläne im Wissenschaftsbereich warnen: Deutschlands östliche Flächenländer sind finanziell nicht mehr in der Lage, flächendeckend eine plurale und leistungsfähige Hochschullandschaft zu finanzieren. In Sachsen und vor allem in Brandenburg, das Land mit der im Ländervergleich niedrigsten Hochschulinvestitionsquote, sind massive Hochschulkürzungen bereits beschlossene Sache, wenngleich in Brandenburg inzwischen Verbesserungen angekündigt wurden – allerdings in einem Umfang, der das Problem der Unterfinanzierung nicht lösen kann. In Sachsen-Anhalt wird noch um die Reduzierung der 

Library full of music - Flashmob gegen die Schließung der Musikbibliothek in Halle

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In der Händelstadt Halle gibt es die deutschlandweit einmalige Situation einer räumlichen Verknüpfung dreier Musikbibliotheken. Nachdem in jüngsten Gesprächen eine Verlagerung der städtischen Musikbibliothek vorgesehen ist, durch die diese Verbindung durchbrochen würde, muss dieser Entscheidung die Stirn geboten werden. Dafür ist ein gemeinsames Musizieren und Protestieren am Dienstag, 29.10.2013, 18 Uhr in der Bibliotheksetage der kleinen Marktstraße 7 geplant, bei dem ganz nach John Cages Idee des "house full of music", die Noten der Bibliothek zum Klingen gebracht werden - und das gleichzeitig. Spielen, singen oder protestieren, egal welchen Beitrag man leisten kann, jede Stimme zählt. Darum kommt und gebt der Musikbibliothek eure Stimmen. Nur wenn die Bibliothek voll ist, werden wir auch gehört!

Einführung in die Kritik studentischer Verbindungen

Veranstaltungsankündigung Mittwoch 23.10. um 18.30 Uhr im Hörsaal XVIII (Mel) Als ein Relikt aus der Zeit des wilhelminischen Obrigkeitsstaates gehören studentische Verbindungen (auch: Korporationen) zu einem festen Bestandteil der universitären Landschaft in Ost- und Westdeutschland. Egal ob es sich dabei um Burschenschaften, Corps, Landsmannschaften oder Turnerschaften handelt, wirken sie mit ihrem Auftreten und ihren Traditionen aus dem 19. Jahrhundert zumeist antiquiert und gegen die Moderne gerichtet. Sie agieren in und an den Hochschulen mal mehr, mal weniger offen und stellen mit ihren klientelistischen Strukturen immer noch einen bedeutenden Teil der politischen, ökonomischen und auch kulturellen Eliten in der Bundesrepublik dar. Aus emanzipatorischer Perspektive ist es daher umso wichtiger ihr Agieren und Selbstverständnis als „ganz normale“ Studierendenorganisationen im Hochschulalltag zu dekonstruieren und zu kritisieren. Der Umgang mit den verschiedenen Ausprägungen von...

Flyer zur Vollversammlung

Sitzt du auch gerne auf der Treppe? Bist du rechtzeitig im Hörsaal gewesen und hast doch wieder bloß einen engen Treppenplatz zwischen Eingangstüre und Rednerpult bekommen? Sind bereits sämtliche Seminare ausgebucht, obwohl die Veranstaltungen doch erst vor fünf Minuten freigeschaltet worden sind? Ist der Kampf um einige wenige Übungsplätze mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme? Die periodisch auftretenden Kürzungsdebatten zeigen, dass die Hochschullandschaft bereits seit Jahren unterfinanziert worden ist. Das ist weder Zufall, noch hat es mit schlechtem Haushalten der Universität zu tun.

Aufruf zur Vollversammlung am 16.10.

Am kommenden Mittwoch, den 16.10., hat das Aktionsbündnis MLU - Perspektiven gestalten zu einer Vollversammlung aller Studierenden der MLU aufgerufen. Anlass sind die nach wie vor bestehenden Kürzungspläne der Landesregierung, die eine Streichung von 26 Millionen Euro im Hochschulbereich vorsehen. Bei der Vollversammlung wird es zunächst einen Input zur aktuellen politischen Situation geben, in dem auch auf die Folgen der Streichungen für die MLU eingegangen wird. Anschließend werden gemeinsam Lösungsstrategien zur Verhinderung der Pläne von Haseloff, Bullerjahn und co. diskutiert. Wir rufen alle Studierenden auf, an der Vollversammlung teilzunehmen. Nur gemeinsam können wir Widerstand gegen Kürzungen aufbauen! Wann: Mittwoch der 16.10. um 20.00 Uhr Wo: Hörsaal XXII Audimax

Das deutsche Bildungssystem reproduziert die Klassenstruktur

Studierendenverband DIE LINKE.SDS kommentiert 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Heute hat das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) die 20. Erhebung zur sozialen Lage der Studierenden in Deutschland vorgestellt. Für den Studierendenverband DIE LINKE.SDS offenbart der Sozialbericht ein unverändert skandalöses Bild über die Lebensumstände von Studierenden in Deutschland. Bereits seit zwei Jahren steht die angekündigte Erhöhung der BAFöG-Sätze aus. Damit verschärft sich die

Die „hastuzeit“ sucht den Schulterschluss mit der Landesregierung

In der neusten Ausgabe der Studierendenzeitung der MLU, der „hastuzeit“, veröffentlicht Jens Bullerjahn, dass Sturmgeschütz der Merkelschen Sparpolitik, neuerdings Kommentare! Das könnte die unaufmerksame Leserin auf den ersten Blick zumindest vermuten. 

Wie funktioniert soziale Bildungspolitik - Vortrag mit Gregor Gysi

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Am kommenden Donnerstag wird Gregor Gysi auf Einladung von uns zum Thema soziale Bildungspolitik an der Martin-Luther-Universität referieren. Seit Jahren sind die Hochschulen chronisch unterfinanziert, obwohl immer mehr Menschen en Studium beginnen. Überfüllte Hörsäle, mangelhafte Ausstattung und zunehmende prekären Beschäftigungsverhältnisse bestimmen die Wirklichkeit. Durch die Bologna Reform und einen größeren Einfluss der Wirtschaft werden die Hochschulen auf Wettbewerb getrimmt. Die Unabhängigkeiten der Universitäten geht dadurch verloren. Es wird vermehrt auf eine Elitenförderung gesetzt, die das selektive Bildungswesen manifestiert. Vor allem in Zeiten der Schuldenbrems stellt sich daher die Frage: Wie funktioniert soziale Bildungspolitik? Wie eine soziale Alternative aussehen kann, wollen wir gemeinsam mit Herrn Dr. Gregor Gysi (MdB Die LINKE) diskutieren. Wann: 20. Juni 2013 um 18.00 Uhr Wo: Audimax Hörsaal XXIII (Universitätsplatz) Wir freuen uns auf eurer zahlr...

Auswertung zu den Hochschulwahlen 2013

Eine ausführliche Auswertung der Hochschulwahlen findet ihr auf dem Blog unserer Offenen Linken Liste. http://blogs.urz.uni-halle.de/olli/ Hier findet ihr auch immer alle aktuelle Informationen zu unserer Arbeit in den Gremien.

Uni-Protest und Nazis

Im Zuge der Proteste gegen die Kürzungen im Hochschulbereich tauchte in der vergangenen Woche ein Protest-Shirt auf, welches schnell Verbreitung vor allem unter Studierenden findet. Der zugehörige Internet-Shop shirtzshop wird von Sven Liebich betrieben, einem zumindest früheren Kader der Hallenser Nazi-Szene. Bis 1999 betrieb er den Ultima-Tonträgervertrieb, einen der größten Neonazi-Vertriebe in der Bundesrepublik, den er aufgrund polizeilicher Repression aufgeben musste. Insbesondere sein Engagement für Blood & Honour und Combat 18 machte ihn bei seinen Kameraden in Sachsen-Anhalt bekannt. Zwischen 2000 und 2003 war Liebich Hauptorganisator der in Halle und Umgebung stattfindenden Nazi-Demonstrationen und unterhielt zudem zwei Nazi-Läden in Halle und Leipzig. Dies alles ist schon Grund, uns als SDS im Aktionsbündnis MLU - Perspektiven gestalten klar von seinen Aktivitäten in den aktuellen Kürzungsprotesten abzugrenzen. Wichtiger ist für uns jedoch, dass Liebich nie öffentlich mi...

Über 7000 Menschen gegen Kürzungspläne auf der Straße

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(ag) Über 7000 Menschen haben heute in Halle gegen die Kürzungspläne der Landesregierung demonstriert. Studierende, MitarbeiterInnen, ProfessorInnen, der Rektor – ein breites Bündnis war heute gemeinsam auf der Straße, um Widerstand gegen die Sparmaßnahmen Ausdruck zu verleihen. Im Vorfeld hatten viele Fachbereiche ihre Angehörigen zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung aufgefordert, an vielen Stellen wurden dafür extra Lehrveranstaltungen ausgesetzt. Und das zu Recht. Die Proteste gestern in Magdeburg und heute in Halle sind ein starkes Signal an die Landesregierung, besonders an Ministerpräsident Haseloff, Finanzminister Bullerjahn und den neuen Wissenschaftsminister Möllring. Marktplatz vor Kundgebung und danach Die geplanten Kürzungen werden die Hochschulen weder handlungsfähiger noch leistungsorientierter machen, wie dies im stetigen Mantra von der Landesregierung wiederholt wird. Sie führen allein dazu, die ohnehin prekäre Situation im Hochschulbereich we...

Heißer Kaffee gegen soziale Kälte - Protest gegen den Besuch von Frank-Walter Steinmeier

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(ag) An diesem Dienstag war der SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier auf Einladung der Juso Hochschulgruppe zu Gast an der Martin- Luther -Universität. Auf dem Flyer zur Veranstaltung hieß es: "Wie sieht das Leben der Studierenden heute aus? Welche Verbesserungen gibt es und wo ist noch nachzubessern?". Dass die Hochschullandschaft seit Jahren unterfinanziert ist und die Unis daher aus allen Nähten platzen, scheint die Jusos nicht zu treffen. Nein, sie laden brüderlich Steinmeier ein, der mit der Agenda 2010 maßgeblich zu einer Vermögensumverteilung von unten nach oben beigetragen hat. Das Geld fehlt nun für die öffentlichen Ausgaben und trägt massiv zur prekären Situation, nicht nur an unserer Universität bei.   Daher begleiteten wir es als SDS den Vortrag unter dem Slogan „Heißer Kaffee gegen soziale Kälte“ mit kostenlosem Kaffee, einem Info-Flugblatt zur Auswirkung der Agenda 2010 und der neuen SDS-Semesterzeitschrift „critica“ kritisch. Kaffee und Kritik ka...

Digitalisierung - neue Horizonte für Studium, Lehre und Forschung

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Diskussion an der Martin-Luther-Universität in Halle am Dienstag, dem 12.02., 18-20 Uhr im Hallischen Saal in der Burse zur Tulpe (Universitätsring 5 ) mit Prof. Dr. Debora Weber-Wulff (Lehrstuhl Media and Computing an der HTW Berlin, VroniPlag Wiki, Wikimedia Deutschland), Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch (Lehrstuhl für Sprachwissenschaft (Struktur des heutigen Englisch) an der FU Berlin, sprachlog.de, Pirat) dem Rektor der Martin-Luther-Universität Prof. Dr. Udo Sträter und dem Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Christoph Weiser Moderation: MdB Petra Sitte (direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Halle, forschungspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag, Enquetekommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Bundestags) Internet und Digitalisierung prägen längst auch den Alltag von Lehre und Forschung, gleichzeitig bieten sie noch weitreichendes Veränderungspotential für künftige Wissenschaft. Von konkreten Feldern wie E-Learning, gemeinschaftliches Lerne...

Vortrag Burschenschaften und die extreme Rechte - Review

Am 09.01.2013 fand unser jährlicher Vortrag zum Thema „Studentenverbindungen und die extreme Rechte“ statt. Der Raum war völlig überfüllt, was das Interesse für das Thema verdeutlicht. Rund 60 Zuhörer/innen fanden sich ein, um dem aufschlussreichen Vortrag des Referenten Jörg Kronauer zu folgen. Wer mehr über das Thema erfahren möchte, sollte einen Blick in Kronauers Buch „Studentenverbindungen in Deutschland“ werfen. Hier eine Zusammenfassung der Veranstaltung: Burschenschaften und Verbindungen, zwischen denen differenziert werden muss, lassen sich besonders in Studentenstädten mit langer Unitradition finden. Entstanden sind die Burschenschaften bereits im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts. Äußerlich erkennbar sind die Mitglieder unter anderem an Kappe, Wappen und Band der entsprechenden „Couleur“. Jede Verbindung hat ihre eigenen Farben. Diese werden heutzutage allerdings nur noch zu speziellen Anlässen getragen. Es wird dem Comment, einem Regelbuch, gefolgt, in dem unter andere...

Vortrag Studentenverbindungen und die extreme Rechte

Mittwoch 09.01. Wann: 18.00 Uhr Wo: Hörsaal C (Mel)  mit Jörg Kronauer Jede/r hat sie bestimmt schon einmal im Uni-Alltag gesehen: eine Gruppe Männer im schicken Aufzug, mit bunten Bändern um der Brust und einem feschen Käppi auf dem Kopf, eine Gruppe von Verbindungsstudenten. Doch ganz so harmlos wie diese gesellige Runde auf den ersten Blick aussieht, ist sie meistens nicht. Denn Studentenverbindungen, gerade Burschenschaften, sind oft von einem deutsch-nationalen Denken geprägt und ihre Weltanschauung ist von Rassismus, Antifeminismus und Elitarismus durchsetzt. Referent Jörg Kronauer, Mitautor des Buches „Studentenverbindungen in Deutschland“, wird einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zahlreichen Arten von Studentenverbindungen in Deutschland geben, sowie ihre Geschichte und ihre Kontakte zur extremen Rechten beleuchten. Ausschlussklausel Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, di...

Arbeitskampf war erfolgreich!

Fast vier Monate kämpften die S-Direkt Mitarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und schreiben damit Geschichte 117 Tage befand sich ein großer Teil der S-Direkt Belegschaft im Ausstand und kämpfte für einen Tarifvertrag. 117 Tage lang haben sie Aktionen veranstaltet und Mahnwachen abgehalten, um ihren Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen. Auch wir, der SDS in Halle, haben die Streikposten besucht und uns mit ihnen solidarisch gezeigt. Es handelt sich um den längsten Streik in einem Callcenter seit der Gründung der BRD. Am Ende war er mit Erfolg gekrönt und wirft damit entscheidende Fragen auf: Welche Rollen spielen Streiks, wenn es darum geht, für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen? Und welchen Einfluss haben Gewerkschaften dabei? Da der Streik fundamental von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di getragen war. Aber zurück zum Anfang: 

Geplante Kürzungen an der MLU – Widerstand organisieren

Am Mittwoch stellte Rektor Udo Sträter der Martin Luther Universität auf einer Sondersitzung des Senats sein sogenanntes Diskussionspapier vor. In diesem wird ein Plan präsentiert, mit dem 6,7 Millionen Euro in den kommenden Jahren gekürzt werden sollen. Konkret bedeutet das über 100 Stellenstreichungen, die die ohnehin angespannte Lehrsituation an der Hochschule weiter verschärfen werden. Manche Studiengänge müssten damit ganz geschlossen werden. Laut Sträter ist das notwendig, um ein angeblich „strukturelles Defizit“ im Unihaushalt zu beseitigen. Bereits Anfang Oktober gründete sich gegen diese Pläne das „Aktionsbündnis MLU – Perspektiven gestalten!“. Zusammen mit Gewerkschaften und dem Personalrat mobilisieren die Studierenden Widerstand.