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Posts mit dem Label "Fundstücke" werden angezeigt.

Fundstück der Woche

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Achtung: Dieses Fundstück der Woche beschäftigt sich mit emotionaler und psychologischer Misshandlung, häuslicher Gewalt und Vergewaltigung. Am 12. Februar kommt die Verfilmung des „Erotik-Klassikers“ 50 Shades of Grey ins Kino - Gerade rechtzeitig für große Valentinstagsspezialvorführungen und noch mehr „die größte Liebesgeschichte des Jahres“ und „so findest du deinen eigenen Christian Grey“ – Gehype. Dabei sollte mensch die „50 Shades“- Trilogie durchaus kritisch sehen. Mehrere Organisationen, die sich gegen häusliche Gewalt und Misshandlung aussprechen, haben zu einem Boykott gegen den Film aufgerufen, unter anderem mit dem Hashtag „#50dollarsnot50shades“, der dazu aufruft, 50 Dollar an Frauenschutzhäuser und andere Organisationen zu spenden. Aber warum? Blogger_innen, Feministinnen und Aktivist_innen haben lautstark immer wieder kritisiert, dass in der „50 Shades“ - Trilogie häusliche Gewalt und Misshandlungen normalisiert werden. Christian Grey würde Anastasia Stee...

Fundstück der Woche: Von der Diktatur zur Demokratie

Gene Sharp: Von der Diktatur zur Demokratie – Ein Leitfaden für die Befreiung Gene Sharp ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler, der als Experte auf dem Feld des gewaltfreien Widerstandes und zivilen Ungehorsams gilt. Er wurde besonders durch seinen Einsatz für die Demokratiebewegung in Myanmar bekannt. Zur Unterstützung dieser schrieb er auch sein 1993 veröffentlichtes „Von der Diktatur zur Demokratie – Ein Leitfaden für die Befreiung“. Dieses Werk fasst in aller Kürze die wichtigsten Grundlagen solcher Aktionen zusammen. Es will ein „Lehrbuch zum gewaltfreien Sturz von Diktaturen“ – und damit das 1x1 des politischen Widerstandes sein.  Neben allerhand Überlegungen zu Stärken und Schwächen von Diktaturen, zur besten Strategie des Widerstandes im jeweiligen Kontext sowie zum Aufbau einer dauerhaften Demokratie, findet man ebenso einen 200 Punkte umfassenden Katalog mit Methoden des gewaltlosen Widerstandes. Ob nun „härter und länger arbeiten als gefordert“ zum ...

Fundstück der Woche: Antispeziesismus von Matthias Rude

Mein Fundstück der Woche: Antispeziesismus von Matthias Rude „ In die Sphäre des Natürlichen, die es zu beherrschen gilt, fallen traditionell nicht nur die zu beherrschende Frau und der zu unterjochende Fremde: Der Prozess der Zivilisation hatte auch die unbeschränkte ‚Versklavung der Kreatur‘ zur Folge; seit ihrem Aufstieg zeigt die Spezies Mensch sich den anderen Arten als ‚furchtbarste Vernichtung‘“ (Horkheimer, Adorno). In dem 190-seitigen Büchlein Antispeziesismus schildert Matthias Rude die Grundlagen und die spannende historische Entwicklung der Tierrechtsbewegung, die „vor der Öffentlichkeit verborgen und systematisch unsichtbar gemacht“ wird. Theoretisch fundiert geht er davon aus, dass die Befreiung des Menschen und die Befreiung der Tiere miteinander einhergehen. Dabei existiert keine Priorität, denn das eine sei ohne das andere in einer emanzipierten Gesellschaft nicht möglich. Fleischessen sei auch nicht, wie häufig angenommen, dem Menschen „naturgegeben“,...

Die „hastuzeit“ sucht den Schulterschluss mit der Landesregierung

In der neusten Ausgabe der Studierendenzeitung der MLU, der „hastuzeit“, veröffentlicht Jens Bullerjahn, dass Sturmgeschütz der Merkelschen Sparpolitik, neuerdings Kommentare! Das könnte die unaufmerksame Leserin auf den ersten Blick zumindest vermuten. 

Fundstück der 14. Kalenderwoche 2012 - Tausch dir was!

(JJ) Neulich erzählt mir eine Bekannte von einer Dienstleistungstauschbörse. Vollkommen ohne Geld, beruhend auf gegenseitigen Vertrauen und Solidarität. Klingt gut dachte ich mir und begann mal bisschen zu recherchieren. Schnell fiel mir auf, dass das keine neue Idee ist. Schade dass diese Idee so wenig in die Öffentlichkeit getragen wird. Zuerst stieß ich auf „DILETA – Dienstleistungen tauschen“. Auf dieser Seite können sich Menschen aus jeder Region Deutschlands anmelden. Allerdings macht es nur Sinn Angebote und Suchen in der Region auszuschreiben. Die Anmeldung ist kostenlos, es sei denn es ist eine Premium Mitgliedschaft erwünscht. Diese würde dann 3€ einmalig kosten. Soweit so gut. Nur leider hat weder meine Anmeldung funktioniert noch habe ich auch nur einen aktuellen Beitrag gefunden. Schade Schade, denn eigentlich ist es eine super Idee. Später stieß ich dann auf www.exchange-me.de/hilfe . Das Konzept ist Folgendes: „Die Idee exchange*me führt Menschen und ihr...

„Wir danken für ihr Verständnis!“ oder wer braucht schon das Juridicum?

Die Diskussionen in den üblichen verdächtigen Sozialen Netzwerken werden mal mehr, mal weniger sachlich – mal mehr, mal weniger „emotional“ geführt. Fakt ist eins: Ab diesem Montag ist es für Nicht-JuristInnen dahingehend verboten, die Zweigbibliothek des Juridicum zu benutzen.

Fundstück der 02. Kalenderwoche 2012 - Magdeburg – Naziaufmarsch konnte nicht verhindert werden

(jj) Seit Jahren versuchen die (Neo)Nazis und Rechtsextremist_innen den Jahrestag der Bombardierung von Magdeburg am 16. Januar 1945 für ihre Zwecke zu nutzen. Am vergangenen Samstag marschierten ca. 1100 bis 1200 Nazis schweigend zu der Musik von Wagner und Verdi durch die Innenstadt von Magdeburg. Etwa 2000 Polizist_innen aus 7 Bundesländern ermöglichten den Nazis ihre Route letztlich problemlos zu laufen. Die Nazi-Route wurde bereits am Abend zuvor weiträumig abgesperrt. Die Polizei konnte aufgrund der zu geringen Zahl an Unterstützer_inne drei Sitzblockaden auflösen und  nahm bis zum Abend hin ca. 22 Gegendemonstranten sowie einen Anhänger der rechten Szene in Gewahrsam. Es kam zu Tränengas-Einsatz,

Fundstück der 01. Kalenderwoche 2012 - Rezension: Christian Felber (attac) – Gemeinwohlökonomie

(r) Der Kapitalismus ist nicht das Wirtschaftssystem in dem wir leben wollen, da besteht unter den Linken ein breiter Konsens. Wenn es aber um die Frage geht, wie es denn danach aussehen soll: ob vollständige Verstaatlichung aller Produktionsmittel, Abschaffung von Geld und Zinsen oder die Einführung der Planwirtschaft, darüber ist mensch verstritten.

Fundstück der 43. Kalenderwoche - Austeilen, aber nicht einstecken können

(jj) Mario Barth erwirkte am 02. November 2011 eine Unterlassungsklage gegen Linksjugend ['solid] (Mecklenburg-Vorpommern), da sie ein Bild von ihm für ein Plakat- und Flyermotiv verwendeten, mit dem Spruch darunter „sexistische Rollenklischees haben so einen Barth!“. Er fühle sich in seinen Persönlichkeits- und Urheberrechten verletzt. Wird Mario Barth als eine geschützte Marke verstanden, verstößt ['solid] MV gegen das Urheberrecht, aber nur insofern ihm eine Werbeabsicht unterstellt werden könne. ['solid] MV verwendet Barths-Konterfei allerdings weder für Eigenwerbung noch aus kommerziellen Gründen. „Wir beabsichtigen eine Aufklärung gegenüber den psychologischen Herrschaftsmechanismen dieser männerdominierten Gesellschaft. Unser Material beinhaltet eine Meinungsäußerung zu den in Programmen des Herrn Barth immer wieder bedienten Rollenklischees und nimmt insofern Stellung zu dessen Positionierung in der Öffentlichkeit. Auch erweckt sie gerade durch die deutliche Kritik ...

Fundstück der 42. Kalenderwoche Griechenland – Wir sollten nach vorne und nicht zurückschauen

2008 haben sich die Banken verspekuliert und die Staaten der Welt mussten ihre Nationalen Banken retten; damit wurde aus der Bankenkrise eine Staatenkrise. Nach dem Crash sollte es mehr Regulierungen geben, doch nichts geschah. Kaum stiegen die Börsenkurse wieder, war das Thema aus der Welt. Die Banken fuhren wieder Gewinne ein, der deutsche Export florierte auf Grund der gigantischen Rettungspakete im EU Raum und die FDP dachte nun wieder über ihr Wahlversprechen nach – Steuersenkung. Waren wir wieder im Wirtschaftswunder?

Fundstück der 41. Kalenderwoche

(cr) Im Fundstück der letzten Woche (vom 27.10) wurde der allgemeine Wohnungsnotstand in Halle, aber auch anderenorts in der gesamten Republik thematisiert. Beim studentischen Wohnen ergibt sich für Halle sowie den meisten Universitätsstädten wie Marburg, Göttingen oder Hamburg gleichzeitig eine nicht zu verachtende und kritisch zu sehende Problemstellung des Werbens von Studentenverbindungen um neue „Köpfe“. Durch ihre Angebote von billigem Wohnraum, in manchen Fällen inklusive eigenen Reinigungspersonals, scheinen sie eine scheinbare Alternative v.a. für Erstsemesterstudierende darzustellen. Das sind sie aber nicht!

Fundstück 40. Kalenderwoche

(ag) In Halle sind im Moment noch viele Studierende auf der Suche – auf der Suche nach einer Wohnung. Denn die Wohnraum-Lage hat sich seit Beginn dieses Semesters dramatisch verschlechtert. Etwa 4000 Erstsemester haben Anfang Oktober ihr Studium an der MLU begonnen, ein Zuwachs von 12% zum Vorjahr.

Fundstück der 39. Kalenderwoche

(jj) Was im Koalitionsvertrag der CDU und SPD des Landes Sachsen-Anhalt längst vereinbart wurde, soll nun auch umgesetzt werden. Die Ganztagbetreuung für alle Kinder im Vorschulalter. Bislang dürfen Kinder von Hartz-IV-Empfängern nur fünf Stunden in den Kindergarten. Ein Grobkonzept wurde schon entworfen. Nun soll Mitte Oktober dem Kabinett von Sozialminister Norbert Bischoff ein Konzept zur Novellierung des Kinderförderungsgesetzes vorgelegt werden.

Fundstück zur 38. Kalenderwoche: Umweltzone Halle - eine von vielen Maßnahmen

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Zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft existieren seit dem 01.09.2011 auch in Magdeburg‘s und Halle‘s Innenstadt sogenannte Umweltzonen. Eine Umweltzone ist ein in einer Stadt abgestecktes und beschildertes Gebiet, in welchem Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse) nur mit entsprechender grüner (oder anfangs gelber) Plakette fahren dürfen. Die Plaketten sind Indikator für den Feinstaubausstoß des Fahrzeuges. Durch die Maßnahme sollen vom motorisierten Straßenverkehr ausgehende ökologische und gesundheitliche Belastungen verringert werden.

Fundstück der 35.Kalenderwoche

Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen applaudiert. Angeheizt durch die Berichterstattung in den regionalen Medien begannen am 17. September die Angriffe nach einer Auseinandersetzung auf einem Wochenmarkt von etwa 15 Nazis mit Menschen vietnamesischer Herkunft, welche Zigaretten verkauften.

Fundstück der 29.Kalenderwoche

„Die Facebook-Trottel von der CDU“ (ag) Dies ist kein Ausspruch aus linken Kreisen, wie mensch vielleicht auf den ersten Blick vermuten könnte. Nein, so titelte die Hamburger Morgenpost unlängst in einem Artikel über die CDU und ihr schwieriges Verhältnis zu sozialen Netzwerk, wie z.B. Facebook. Denn seit Tagen erfreuen sich CDU-Sommerfeste wachsender Beliebtheit in der Facebook-Gemeinde. Angefangen hat alles bei einer Teenagerin aus Hamburg. Sie ist vor kurzem 16 geworden und wollte dies mit einigen Freunden feiern, zeitgemäß lud sie via Facebook ein. Beim Teilen der Einladung machte sie jedoch

Fundstück der 28. Kalenderwoche

(fl) Dass sich BundesverfassungsrichterInnen in selbiger Funktion außerhalb von Urteilen über das Zustandekommen oder in diesem Fall eher Nichtzustandekommen von Gesetzen äußeren, entspricht selten der gängigen Praxis. Nun ist es doch geschehen. Laut einem Bericht der FAZ.NET ist das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über die Tatsache verärgert, dass die vom BVerfG gesetzte Frist, ein neues Bundeswahlgesetz bis zum 30.06.2011 zu erlassen, nicht eingehalten wird und jetzt auch tatsächlich nicht wurde.

Fundstück der 27. Kalenderwoche

(jj) Seit Kurzem bietet taz.de den „Parteispenden Watch“ an. Auf einer Übersichtskarte kann der/die LeserIn nachsehen, welcher Bundespartei wie viel von wem 2009 gespendet wurde. Die Spendenhöhe beginnt in der Übersicht ab 10.000€ da die Parteien erst ab dieser Summe ihre Spenden offenlegen müssen.

Fundstück der 26. Kalenderwoche

Das Manifest der Rebellion oder warum VW der dunklen Seite zugeneigt ist ! (sw) Ein TV-Werbespot von VW ist derzeit in aller Munde. Ein kleiner Junge in einem Darth Vader-Kostüm (oder steckt darunter gar ein Mädchen?!) versucht seine "dunklen Kräfte" zu nutzen, um diverse Dinge zu bewegen (Hund, Puppe) oder in Gang zu bringen (Waschmaschine), was aber nicht funktioniert. Als sein Vater mit dem Auto nachhause kommt, probiert sich "Darth Vader"

Fundstück der 24. Kalenderwoche

(Kliniken der) Universitäten in den Zahnrädern des Kapitals (r) Die Universitäten sind unterfinanziert, das ist nichts Neues in Deutschland, auch nicht in Halle oder Magdeburg. Mit dem Bologna-Prozess sollen die Universitäten nun zum Unternehmen umgestaltet werden, weshalb sie jetzt auch in Sachsen-Anhalt dem Wirtschaftsministerium unterliegen. Ob dieser Schritt mit öffentlichen und unabhängigen Lehre übereinkommt ist zweifelhaft.