Keine Kürzung bei der Kita - gegen die Zusammenlegung der Weinberg Kita mit der UKH-Kita!
In diesem Jahr will die Stadt Halle 2.000 Kita-Plätze abbauen, weil es ja nicht sein kann, dass es einen besseren Betreuungsschlüssel gibt – oder zumindest der gesetzliche Betreuungsschlüssel auch bei Krankenstand eingehalten werden kann. Nun werden Auszubildende nicht übernommen und Stellen gestrichen. Wenn irgendwann doch noch einmal Kinder in Sachsen-Anhalt unterwegs sein sollten, wird man sich dann lauthals fragen, wer auf die absurde Idee gekommen ist, Plätze präventiv abzubauen.
Bei
diesem Trend kann das Studentenwerk, bekannt für aus den
Studierendengeldern finanzierte Miet- und Mensapreiserhöhungen,
natürlich nicht außen vor bleiben. Extrem avantgardistisch stellt sich
der Geschäftsführer Kohrs an die Spitze der Bewegung und hat die
Abstoßung der Weinberg Kita, die für Kinder von Uni-Mitarbeitenden und
Studierenden Plätze vorhält, zur Chefsache erklärt. Diese soll nun mit
der UKH-Kita fusioniert werden.
Das
wird als tolle Effizienzsteigerung verkauft, die aber den
Schönheitsfehler hat, dass zumindest den Uni-Mitarbeitenden droht, dass
sie ihre Kita-Plätze zukünftig verlieren. Die Studis sollen damit
beruhigt werden, dass ihre Plätze weiterhin vorgehalten werden -
allerdings braucht man schon ein gehöriges Maß an Gottvertrauen, um zu
glauben, dass sich das UKH langfristig an die Wünsche von Herrn Kohrs
(oder seiner Nachfolger*innen) gebunden fühlen wird, wenn das
Studentenwerk aus der Kita aussteigt.
Der
tatsächliche Grund für die Abstoßung der Weinberg Kita ist eben nicht,
dass es irgendeinen inhaltlichen Sinn hätte, sondern dass das
Studentenwerk sich von der Belastung frei machen möchte, eine Kita zu
betreiben - man klagt über finanzielle Mehrbedarfe und finanzielle
Lücken. Wie immer werden allerdings keine konkreten Zahlen genannt, da
das die Haushaltsmagie beeinträchtigen würde.
Dazu
sagen wir: Wer Studierende mit Kindern als Belastung empfindet, kann
nicht für das Studentenwerk tätig sein. Wir fordern, dass alle
studentischen und universitären Gremien und vor allem der StuRa nicht
nur mehr Transparenz fordern, sondern den Plänen des Studentenwerks eine
klare Absage erteilen!
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